08.04.17 20 Grad

Mensch, was für ein toller Tag. Die 20° Marke wurde geknackt und kein einziges Wölkchen am Himmel und dazu das ganze auch noch an einem Sonntag. Da lässt man es sich natürlich mal gut gehen und belohnt seine sonntägige Faulheit mit einem Campari in der Abendsonne vor der von den letzten Sonnenstrahlen erwärmten Sandsteinmauer auf der Gartenbank. Man hört den Vögeln beim Zwitschern zu oder meine Frau mir beim Tippen auf meinem Laptop. Auf dieses Szenario haben wir lange hin gearbeitet und um so mehr genießen wir es am heutigen Tag.

Bezüglich Vogelgezwitscher haben wir seit einigen Tagen ein Pärchen schwarzes Federvieh an der Glashütte, dass uns beäugt und in der gegenüberliegenden alten Pappel ihren Aussichtspunkt hat. Auch sitzen sie zeitweise auf unserem Weidezaun „Bonanza“ und nehmen Anteil am regen Treiben in unserem Büro. Zu gerne hätte ich jetzt aber mal gewusst, ob es sich um ein Rabenpärchen oder um Krähen handelt. Das Allwissende Google gibt mir zwar ein paar Unterschiede preis und auch ein paar Fotos des gefederten Viehs, aber so richtig helfen tut mir das auch nicht, da komischerweise sich nie Kolkrabe, Aaskrähe, Nebelkrähe, Saatkrähe oder Dole zusammen auf meinem Zaun aufgereiht setzten, um einen exakten Vergleich starten zu können. Ich werde mal sehen ob ich ein aussagekräftiges Foto schießen kann, um der Sache auf den Grund zu gehen oder sollte ich mal Alexa fragen?

Zum Update letzter Woche möchte ich nicht versäumen noch nachzutragen, dass wir noch eine neue Zimmertür eingebaut bekommen haben. An sich ist das jetzt nicht die Nachricht, die einen Blogeintrag lohnt, wenn es sich hierbei nicht um die Tür handeln würde, die vor einiger Zeit erst recht unkonventionell „repariert“ wurde. Regelmäßige Leser erinnern sich vielleicht noch an die Spax-Schrauben-Aktion, mit der die aus den Angeln geratene Tür nicht grade professionell versucht wurde gangbar zu machen. Letztendlich hat die „ich jage mal ein paar Schrauben in den Türrahmen“-Taktik nur wenige Wochen gehalten und dass obwohl die Tür nicht besonders stark frequentiert wird. Nun wurde sie komplett ausgetauscht – eine weitere Reparatur war auch nicht mehr möglich – und ein pfiffiger Tischler hat die Tür jetzt auch so angeschlagen, dass man sie problemlos öffnen kann, sie nicht im geöffneten Zustand im Wege ist und es auch gar nicht notwendig war sie aufgrund der Schräge an der Ecke abzukappen.

Was lernen wir daraus? Manchmal sollte man einfach Menschen mit Aufträgen betrauen, die sich mit der Materie auskennen. Mag auf dem ersten Blicke immer etwas teurer erscheinen, ist aber unterm Strich einfach nachhaltiger.

Noch ein kleiner Blick auf die angezündete Feuerschale, damit es bis zur Dunkelheit auch noch schön gemütlich draußen bleibt.

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