12.12.16 Nachtaktiv

Schnell mal ein Eintrag im Blog. Schnell daher, da es schon wieder nach 23 Uhr ist und ich ja eigentlich mal etwas früher ins Bettchen gehen sollte. Aber da mir meine Blog-Software meldet, dass ich doch ein paar regelmäßige Leser habe – was mich sehr freut – stelle ich die Küchenuhr einfach eine Stunde zurück und verfasse noch ein paar Zeilen.

Außerdem habe ich einen nachtaktiven Hund am Hacken, der meint, dass jetzt genau der richtige Zeitpunkt ist, um mit seinem Lieblingsspielzeug im Maul ein paar Galopprunden um den Küchentisch zu drehen. Ja, ja, immer diese jungen Hüpfer. Machen die Nacht zum Tag und kommen morgens nicht aus dem Körbchen.

Es geht mit rasenden Schritten Richtung Firmen-Umzug. In der Halle verändern sich täglich so viele Dinge, dass ich mit Fotos gar nicht mehr hinterher komme. Dass es voran geht ist auch gut so, denn langsam wird’s Zeit, dass alles wieder etwas geregelter läuft und es wird Zeit, dass wir diese tolle Produktionsstätte endlich nutzen können. Außerdem läuft zum Ende des Jahres der Mietvertrag im alten Büro aus und so viele Tage bis zum 31.12. sind es ja nun auch nicht mehr.

Die Innenausbauer sind mächtig aktiv. Wir haben mittlerweile eine Teeküche – blödes Wort, wo es doch bei uns nur Kaffee gibt – und die Sanitäranlage verfügen zumindest über Bau-Licht. Die Stromversorgung in der Halle nimmt auch täglich Formen an, dass man erahnen kann, wo Licht hinkommt oder noch fehlt. Im übrigen ist das mit der Elektrik echt so ein Ding. Mir kann kein Mensch erzählen, dass man bei einer Planung auf dem Papier, so ein halbes Jahr vor Spatenstich schon weiß, wo welche und wieviele Steckdose verbaut werden sollen. Klar habe ich eine Elektrik-Plan gemacht, was meinen Elektriker auch sehr gefreut hat, aber ich weiß auch jetzt schon, dass der Plan im später laufenden Produktionsbetrieb wahrscheinlich nicht voll ausgereift war. Wir werden es sehen und zur Not kaufe ich ein paar Kabeltrommeln und lege die Strippen quer durch die Halle. Dann hat die BG wenigstens gerechtfertigt was zu mosern.

Der heutige Abend bestand daraus, dass ich mit meiner Frau Laminat im Grafik-Bereich verlegt habe. Ich arbeite wahnsinnig gerne mit meiner Frau bei solchen Arbeiten zusammen. Kann sich wahrscheinlich keiner so recht vorstellen, ist aber so. Zum einen hat sie den nötigen Biss und scheut auch nicht die körperliche Arbeit und zum anderen fügt sie sich unheimlich gut in laufende Arbeitsprozesse ein und arbeitet mir so geschickt zu, dass es echt Freude bereitet und wir lange und satte Quadratmeter geschafft haben zu verlegen und weit über das von mir angenommene Soll hinaus gekommen sind. Danke Schatz.

Dabei haben wir natürlich nicht vergessen, in alter Handwerks-Manier sich am erschaffenen Werk zu verewigen. So haben wir jetzt also das Büro getauft. Auf dem Namen Büro. 🙂

Im Übrigen ist der nachtaktive Randale-Hund durch mein monotones Tastaturgetippe mittlerweile so tief eingeschlafen, dass ich mir mein Ohrstöpsel in meine Gehörgänge gestöpselt habe, um mit ein paar Takten der neusten (legalen) Downloads das Schnarchen des Hundes zu übertönen. Dieses liebenswerte Viech sägt den ganzen Deister platt.

 

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